Einführung
Forschung
Zeugen-Aussagen
Fragen und Antworten
Literatur
Kontakt-Adressen

Ibogaine

Einführung und Geschichte

Ibogaine ist ein indoles Alkaloid, das aus einem Strauch mit dem wissenschaftlichen Namen Tabernanthe Iboga stammt. Die Pflanze wächst vor allem in Gabon, Kamerun, Kongo und Äquatoriales Guinea, wo sie schon seit Jahrhunderten in einem religiösen Rituell verwendet wird. Wer in die Bwiti Religion aufgenommen werden will, unternimmt eine “spirituelle Reise” mit Hilfe von Ibogaine wodurch Visionen induziert werden, die dem Adepten die Sicherheit eines Jenseits verschaffen soll.

Seit ungefähr 30 Jahren kommen nun auch Berichte aus Europa und Amerika, von Personen, die Ibogaine einnahmen, meist in der Form des extrahierten und gereinigten Salzes Ibogaine-Hydrochlorid. Auch hier berichtet die große Mehrzahl von einem 4 bis 8 Stunden lang andauerndem visionären Zustand, in dem eine rasch aufeinanderfolgende Serie von Bildern , Visionen,und manchmal längst vergessene Szenen aus der Kindheit gesehen werden.Der Kontakt mit dem Unterbewusstsein hat oft einen lösenden und befreienden Effekt auf die Psyche wie nach einer intensiven Psychotherapy oder Psychoanalyse.

Dieser psychologische Reifungsprozess ist natürlich auch für Drogensüchtige unablässig. Ausserdem scheint Ibogaine das Craving, i.e. den unwiderstehlichen Drang nach der Droge, wenigstends für einen Monat unterdrücken zu können.
Dieser Reifungsprozess kombiniert mit einer Reduktion des Craving und der Tatsache dass die Entzugserscheinungen fast vollständig mit Ibogaine kontrolliert werden können gibt uns die Möglichkeit zu dem wohl humansten Enzug.
Eine Studie in der 41 Heroin- und Methadonsüchtige in Amsterdam behandelt wurden ergab folgendes Ergebnis (see 'Alpers' in the English research section): 25% benötigen nur eine Sitzung um sich von ihrer Sucht zu befreien. 50% benötigen anschließend eine die Ibogaine-Therapie unterstützende Behandlung (Psychotherapie, Kommune, psychiatrische Hilfe...) oder eine zweite Behandlung mit Ibogoine. 25% profitieren außer einem schwierig meßbaren psychischen Reifungsprozeß nur wenig.

Jedoch handelte es sich in dieser Studie fast ausschliesslich um 20-jährige ohne ausgeprägte Motivation. Nach unseren Erfahrungen ist die Zahl der Drogen-abhängigen, bei denen nur eine Behandlung ausreicht, mindestends doppelt so hoch, wenn es sich um Personen handelt, die sich schon vorher um eine soziale Integrierung gekümmert haben, i.e. die einen Job und eine Familie haben, auf die sie sich stützen können.

Einführung | Forschung | Zeugen-Aussagen | Fragen und Antworten | Literatur | Kontakt-Adressen

Kontakt: 1-800-573-6274
© 2012. All Rights
Reserved.