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Ibogaine


(Am J Addict 1999;8:234-242)
Ibogaine in der Behandlung von akuten Entzugserscheinungen

Kenneth R. Alper
Howard S. Lotsof
Geerte M.N. Frenken
Daniel J.
Luciano
Jan Bastiaans

Ibogaine ist ein indoles Alkaloid von dem angenommen wird, daß es wirksam ist gegen akute Schmerzen während des Entzugs von Opioiden. Diese Studie beschreibt 33 Behandlungen gegen Drogenabhängigkeit von 0.64 Gramm ± 0.5 Gramm Heroin, die außerhalb eines Krankenhauses stattfanden.

25 Patienten hatten noch 72 Stunden nach der Einnahme von Ibogaine keine Entzugserscheinungen und zeigten kein Bedürfnis nach Drogen. Das Ergebnis der anderen Patienten verteilt sich wie folgt:
4 Patienten zeigten das Bedürfnis, sich Drogen zu verschaffen , obwohl sie keine Entzugserscheinugnen hatten.
2 Patienten zeigten leichte Entzugserscheinungen, doch hatten kein Interesse sich Drogen zu verschaffen.
1 Patient fühlte nur wenig Erleichterung seiner Entzugserscheinungen und kaum eine Verminderung seines Dranges nach Drogenkonsum.
Eine Patientin starb wahrscheinlich wegen heimlichem Heroinkonsum.


Detoxification ist ein notwendiger Schritt in der Behandlung von Opioid-Sucht.Es wird angenommen daß Ibogaine, ein indoles Alkaloid das
in der Wurzel eines afrikanischen Busches mit dem wissenschaftlichen Namen Tabernanthe Iboga enthalten ist, gegen Schmerzen von
Entzugserscheinungen und der psychologischen Suchtabhängigkeit wirksam ist1. MDD-NIDA (the Medications Development Division of the National Institute on Drug Abus) setzte sich für klinische Versuche ein, doch bis jetzt fand nur eine Studie unter Leitung der FDA (Food and Drug Administration) statt, die die Sicherheit von Ibogaine gewährleisten sollte und dazu nur subklinische Dosen verwendete2. Doch wegen der drängenden Nachfrage finden nun auch außerhalb der wissenschaftlich Etablissements schon seit 30 Jahren inoffizielle Behandlungen mit Drogenabhängigen statt, die sich zwar nicht mit dem rigorosen Protokoll einer wissenschaftlichen Studie vergleichen lassen, deren Erfolge es jedoch rechtfertigen, sich mit deren Resultate auseinanderzusetzen und zwar aus den folgenden Gründen:
Opioid Sucht ist der Hauptgrund wegen dem Drogenabhängige eine Behandlung mit Ibogaine suchen.
Wegen den methodologischen Limitierungen einer informalen Behandlung haben wir uns auf die klinisch klar zu erkennenden
Entzugserscheinugen spezialisiert, die de facto auch nur einen begrenzten Zeitraum einnehmen.
Wegen den zur Zeit nur sehr begrenzten Daten von Ibogaine haben wir uns auf die wohl drängenste, interessanteste und
unzweideutigste Wirkung begrenzt.In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß es über die klinischen Symptome eines Entzuges
von Kokain viel weniger Konsensus gibt.11,12 Die Entzugserscheinungen von Opioiden und Nikotin sind hingegen um vieles unzweideutiger und entsprechen deshalb besser einer fundamentalen Studie über die Wirksamkeit von Ibogaine.

Tierversuche und individuelle Fallstudien unterstützen die These über Ibogaine's Wirksamkeit .Ibogaine linderte Morfium-Entzugsschmerzen in Ratten13-15 und reduzierte die Selbstverabreichung von Morfium und Heroin in Ratten, die vorher abhängig gemacht wurden.16-18 Ähnliche Ergebnisse wurden mit Versuchen an Affen19 und Mäusen5 berichted. In der wissenschaftlichen Litteratur finden sich eine Fallstudie an 13 Personen20-23 und ein vorläufiger Bericht von einer Klinik auf den karaibischen Inseln.3,24 Wie alle generellen Berichte über Behandlungen mit Ibogaine beziehen sie sich auf eine Reduzierung des psychischen Bedürfnisses nach Drogen und dem Entfallen der Entzugserscheinungen von 1 bis 2 Stunden bis mindestends 48 Stunden nach der Einnahme von Ibogaine.25-27
Patienten berichten einstimmig über die Elimination von Entzugserscheinungen und "craving" kurz nach der Einnahme. Nach etwa ein bis 3
Stunden beginnt 4 bis 8 Stunden daurnde intensivste Phase, in der oft frühe signifikante Lebensereignisse in symbolischer visueller Form wiedererlebt werden oder wie sich schnell folgende Bilder aus der Vergangenheit. Es werden auch Halluzinationen beschrieben , doch treten sie gegenüber den visuell erlebten Szenen des Langzeitgedächtnisses in den Hintergrund.
Anschließend folgt eine Aufarbeitungsphase von ca.8 bis 20 Stunden,in der die bildhaften Eindrücke verschwinden und das psychologische Material der akuten Fase intellektuell und gefühlsmäßig integriert wird.
In den meisten Fällen stellt sich Insomnie für mindestens 72 Stunden ein, die jedoch auf Schlafmittel anspricht.26 Patienten berichten von
signifikanter Reduktion ihrer Sucht oder das totale Absetzten ihres Suchtmittels für Wochen oder Monate, obwohl sich die meisten Patienten bald aus dem Blickfeld verloren.

Methode
Die hier präsentierten 33 Fälle sind eine Auswahl aus 41 Patienten,die sich zwischen 1962 und 1993 einer Ibogaine Behandlung unterzogen und den folgenden Kriterien entsprachen:

Heroin Abhängigkeit mit oder ohne Konsum von anderen Drogen (alle 8 Personen, die vor der Behandlung Methadon einnahmen, machten gleichzeitig Gebrauch von Heroin. Alle Patienten entsprachen dem Profil DMS- 4 für physiologische Opioid -Abhängigkeit.
Ununterbrochene Beobachtung der Behandlung für mindestends 48 Stunden von Howard Lotsof oder Geerte Franken.
Tabelle 1. Demografische und suchtbezogene Karakteristiken der Fallstudien


Geschlecht 22 (67%) männlich, 11 (33%) weiblich
Durchschnittsalter 27.3 ± 4.7 Jahre
Rasse 32 Kausasische Rasse, 1 Surinamese
Durchschnittlicher Heroin-Konsum 0.64 ± 0.50 Gramm/Tag
Methode der Konsumation 26 intravenös, 4 intranasal, 3 rauchend
Durchschnittliche Dauer der Sucht 6.2 ± 5.8 Jahre
Nummer der Personen mit gleichzeitigem Methadon-Gebrauch 8 (24%)
Durchschnittliche Methadon Dose (N=8) 48 ± 30mg
Nummer der Personen die gleichzeitig Kokain gebrauchten 8 (24%)
Durchschnittlicher täglicher Kokain-Verbrauch (N=8) 1.4 ± 2.3 Gramm

41 Fälle wurden auf der von NIDA organisierten Ibogaine- Konferenz präsentiert , von denen 5 von der Studie ausgeschlossen wurden, da sie nicht Opioid-süchtig waren und 3 , da während der Behandlung keine lückenlose Beobachtung erfolgte.
Tabelle 1 zeigt die demografischen und suchtbezogenen Karakteristiken der Patienten. Die Behandlungen fanden in Hotels oder in Appartements statt unter der permanenten Aufsicht von Howard Lotsof und/oder von Geerte Franken über einen Zeitraum von mindestends 72 Stunden nach der Eingabe von Ibogaine. In der Zeit als die Koautoren schliefen übernahmen Vertrauenspersonen die Beobachtung mit der Anleitung, jegliche Entzugserscheinungen oder Bedürfnis nach Drogen sofort zu melden.
Zwischen 1989 und 1993 fanden 7 Behandlungen in den Staaten statt und die restlichen 26 in Holland. 23 wurden ausschließlich von Howard Lotsof beobachted, 9 von Geerte Franken und 1 von beiden. 18 Patienten befanden sich in Betreuung von Dr.Jan Bastiaans,Professor Emeritus und früherer Chefarzt der psychiatrischen Abteilung der staatlichen Universität von Leiden.29,30. Dr. Bastiaans sah die Patienten vor und nach der Behandlung und war meistends während der ersten 4 bis 8 Stunden präsent, um anschließend 24 Stunden nach der Behandlung zurückzukommen. Währenddessen assistierte er in der Interpretation von klinischen Symptomen.
Die Personen in dieser Studie bekamen 19,3 ± 6,9mg/kg verabreicht mit einer Spanne von 6 bis 29 mg/kg. Sie wurden angewiesen die letzte Mahlzeit, die letzte Dose Heroin (oder andere Substanzen) und das letzte Getränk am Abend vor der Behandlung einzunehmen und bekamen dann etwa 8 bis 10 Stunden später ihre individuelle Dose Ibogaine. Diejenigen die sich auf Methadon befanden nahmen ihre letzte Dose 24 Stunden vor der Behandlung ein. Der Behandlungsraum wurde verdunkelt und von äußeren Geräuschen abgeschirmt. Die Patienten wurde unterwiesen, sich hinzulegen und sich so wenig wie möglich zu bewegen.
Howard Lotsof und Geerte Franken protokollierten jegliche subjektive wie objektive Entzugserscheinungen wie Mydriasis, Transpiration, beschleunigter Puls, Schüttelfrost, Piloarrektion , Durchfall sowie subjektive Empfindungen wie Fröstelen,Muskelschmerzen oder Übelkeit.
Kurzzeitiges Erbrechen geschah relativ häufig in Verbindung mit einer Bewegung des Patienten und wurde deshalb nicht als eine Entzugserscheinung gewerted außer wenn es sich über einen Zeitraum von mehr als 2 Stunden hinzog.

Risultate
Die Ergebnisse mit Respekt auf Entzugserscheinungen und dem Bedürfnis nach Drogen ist in der zweiten Tabelle veranschaulicht. Bei allen Patienten verschwanden die mehr oder weniger schweren Entzugserscheinungen 1 bis 3 Stunden nach der Einnahme von Ibogaine. 76% hatten noch nach 48 Stunden keine objektiven Entzugserscheinungen oder subjektive Beschwerden und hatten noch nach 72 Stunden keinerlei Verlangen nach Drogen.
Ein Paitient transpirierte 24 Stunden nach dem Beginn der Behandlung, was jedoch nach 48 Stunden nicht mehr wahrgenommen wurde und noch nach 72 Stunden zeigte er kein Bestreben, Heroin zu gebrauchen. Ein weiterer Patient litt unter Frösteln 48 Stunden nach der Einnahme von Ibogaine, hatte jedoch noch nach 72 Stunden kein Bedürfnis nach Opioide.Dieser Patient konsumierte 1 Gram Heroin pro Tag und empfieng 25mg/kg Ibogaine.
4 Patienten zeigten nach 48 Stunden keine Entzugserscheinungen, sind jedoch innerhalb 72 Stunden auf einen Opioid Konsum zurückgefallen. Zwei von ihnen, einer 20, der andere 26, bekundeten ausdrückliches Interesse an einem an Heroind orientiertem Lebensstil, obwohl sie keine Entzugserscheinungen hatten.Beide bekamen nur 8mg/kg und konsumierten normalerweise nicht mehr als 0.1Gramm Heroin pro Tag.Die zwei anderen Patienten die sofort wieder anfiengen, Heroin zu nehmen, waren beide 27 Jahre alte Männer die vorher je 0.4 und 0.75Gram Heroin pro Tag konsumierten und die je 23 und 25 mg/kg Ibogaine verabreicht bekamen.
Der einzige Patient deren objektiven und subjektive Entzugserscheinungen nicht beeinflußt wurde war eine 27 jährige Frau die an einen täglichen intravenösen Konsum von 0.4 Gramm Heroin gewohnt war und die nur 10mg/kg Ibogaine einnahm.Es war der einzige Fall in dem Ibogaine die Entzugserscheinungen nicht deutlich reduzierte. Schon 8 Stunden nach der Verabreichung von Ibogaine verließ sie die Behandlungsstätte mit dilatierten Pupillen und Transpiration und klagte über Übelkeit, Schüttelfrost und Muskelschmerzen. Wahrscheinlich versagte die Behandlung bei ihr da die Quantität der Dose für das Niveau ihres Heroin-Konsumes nicht adequat war.
Zuletzt muß erwähnt werden daß 1993 eine 24 jährige Patientin mit einem intravenösen und gerauchten Konsum von ca.0.6 Gramm Heroin pro Tag im Verlauf der Behandlung mit 29 mg/kg Ibogaine in Holland verstarb.Als einzige Entzugserscheinungen wurden die subjektiven Empfindungen von Übelkeit und Muskelschmerzen 17 Stunden nach der Verabreichung vermerkt. Etwa eine halbe Stunde später erlitt sie einen Atmungsstillstand wahrscheinlich wegen Aspiration von Erbrochenem und wurde 1 1/2 Stunden später für tot erklärt. Da fast jegliche pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Daten über Ibogaine und seine Metaboliten fehlen 34-36, konnten sich die gerichtsmedizinischen Untersuchungen auf keine eindeutige Todesursache festlegen33. Außderdem wurde unter den persönlichen Habseligkeiten der Patientin angebrannte Aluminium-Folie gefunden, wie man sie für das Rauchen von Heroin nach der Methode des "Drachenfangen", die in Holland sehr verbreitet ist,verwendet37. Viele Anzeichen sprechen dafür daß Ibogaine die Toxizität von Opioiden erhöht 5,38. Endoskopische oder hämatologischen Untersuchungen ,die diese Hypothese bestätigen oder verwerfen hätten können, wurden jedoch nicht ausgeführt.

Tabelle 2.: Opioid Entgiftung mit Ibogaine: Resultate (N=33)

N Entzugserscheinungen nach der Behandlung Bedürfnis nach Drogen 72 Stunden nach der Verabreichung von Ibogaine
25 Eliminiert nach 24 Stunden -
4 Eliminiert nach 24 Stunden +
1 Partielles Verschwinden nach 24 Stunden (Transpiration); vollständiges Verschwinden nach 48 Stunden -
1 Partielles Verschwinden nach 24 und nach 48 Stunden (Frösteln) -
1 Multiple Entzugserscheinungen +
1 Todesfall ?

Diskussion
Trotz der methologischen Beschränkungen dieser Studie scheint sie de facto die Effektivität von Ibogaine gegen akute Entzugserscheinungen von Opioiden zu bestätigen. Der beschriebene Todesfall ließ jedoch Bedenken über die Sicherheit aufkommen, und war der bestimmende Faktor in der von NIDA 1995 getroffenen Entscheidung, keine offieziellen klinischen Versuche zu finanzieren (F.Vocci., personal Communication,1998).Dieser Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit, die unterbrochenen Sicherheitstests der FDA weiterzuführen und die Wichtigkeit einer medizinischen Überwachung während der Behandlungen mit Ibogaine.
Ein weiterer Grund zur Besorgnis über die Sicherheit von Ibogaine kam von einer Studie mit Ratten, die 100mg/kg verabreicht bekamen und Zellschäden im Kleinhirn zeigten 40. Bei einer Dose von 40mg/kg,(die in etwa der doppelten therapeutischen Dose zur Sucht-Unterbrechung entspricht ), wurden jedoch keinerlei Schäden gefunden.16,18,41,42. Helsley et al 43 konnte keine Nervenschädigung nach der Verabreichung von 10mg/kg Ibogaine an Ratten über einen Zeitraum von 60 Tagen nachweisen. Auch Mash et al 3 , beobachteten keine Neurotoxizität in Affen die über einen Zeitspanne von 5 Tagen täglich entweder 5 bis 25 mg/kg oral oder 100mg/kg intramuskulär verabreicht bekamen.
J.W.Olney hatte sogar angeblich Erfolge mit Ibogaine als nervenschützendes Pharmakon in der Behandlung von Patienten, die wegen Anoxie oder Apoplexie Gehirnschäden erlitten.44. Die zur Verfügugn stehende Litteratur läßt zu dem Schluß kommen, daß ein neurotoxischer Effekt sich nur in Quantitäten einstellt, die eine therapeutische Dose weit übersteigen.


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